Trendalarm AW 27/28: Der Tod von „Single-Category“-Activewear

2026-08-10 - Hinterlassen Sie mir eine Nachricht

Während große Marken für HW 27/28 in den Design- und Entwicklungszyklus eintreten, ist ein Trend unbestreitbar: Das Verwischen der Grenzen ist nicht mehr aufzuhalten.


Verbraucher geben sich nicht mehr mit bloßen „Yogahosen“ oder „Fahrradhosen“ zufrieden – sie sehnen sich nach „Hybrid Performance Wear“, die sich nahtlos in verschiedene Umgebungen einfügt: von frühmorgendlichen Trainingseinheiten bis hin zu städtischen Pendelfahrten, leichten Wanderungen oder zwanglosen Kaffeetreffen.


Aus Design- und Herstellungssicht prägen drei große Veränderungen die Produktkollektionen für die Saison 27/28:


„Soft Utility“ ersetzt Gorpcore: Schwere, starre Outdoor-Ausrüstung verschwindet. Der neue Trend kombiniert technischen Schutz (z. B. Windschutz und Temperaturregulierung) mit ultraweichen „zweiten Haut“-Stoffen;


Der Aufstieg von „Corps-Core“ und „Micro-Mobility“: Da Pendelfahrten mit dem Fahrrad und leichtes Reisen in der Stadt zu alltäglichen Gewohnheiten werden, benötigt Activewear dezente, aber leistungsstarke Funktionen – wie reflektierende Details, gezielte Belüftungseinsätze und knitterfreie, elastische Stoffe –, um in städtischen Umgebungen einen eleganten Look zu bewahren.


Eine Mischung aus Erdtönen und modernen Akzentfarben: Von WGSN hervorgehobene Schlüsseltöne (z. B. Russet – ein tiefer, rotbrauner Erdton) und „ruhige Erdtöne“ bestimmen den Stil der Saison. Wir bewegen uns weg von der neonlastigen „Fitnessstudio-Ästhetik“ hin zu raffinierten, „ruhigen Luxus“-Paletten, die zu unterschiedlichen Lebensstilen passen.


#ManufacturingChallenges: Die Herstellung eines Kleidungsstücks, das die für das Radfahren erforderliche Kompression, die für Yoga erforderliche Flexibilität und die minimalistische Ästhetik für den Alltag bietet, erfordert fortschrittliche Stricktechnik und innovative Verbindungstechniken, anstatt sich ausschließlich auf traditionelle Schnitt- und Nähmethoden zu verlassen. 👇


An alle Produktdirektoren und Designer: Was ist für Sie bei der endgültigen Planung der HW-Kollektionen 27/28 die größte Herausforderung, technische Funktionalität mit alltäglicher Ästhetik zu verbinden? Liegt es an der Haptik des Stoffes, an der Kompressionselastizität oder an den Ausgleichskosten?


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